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Coffee with a cop

Kaffee
Coffee with a cop
Zum ersten Mal im Rhein-Kreis Neuss
In Dormagen trafen sich Bürgerinnen und Bürgern mit „ihren“ Polizeibeamten auf einen Becher Kaffee

Seit Herbst 2021 steuert ein Café-Mobil Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen an, gechartert vom Ministerium des Innern des Landes NRW. 
Am Dienstag (12.04.2022) war der Oldtimer-Kaffeewagen auch im Rhein-Kreis Neuss anzutreffen, denn er machte Station auf dem Paul-Wierich-Platz in Dormagen und bot Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, bei einem Becher Kaffee oder Cappuccino mit Polizeibeamtinnen und -beamten ins Gespräch zu kommen.

 

Die Idee aus den USA

Die Idee dieser Kampagne ist nicht neu. Sie stammt aus den Vereinigten Staaten, wo zunächst in Kalifornien Cops Besucher von Schnellrestaurants mit einer Einladung zum Smalltalk bei einer kostenlosen Tasse Kaffee überraschten (aus diesem Grund auch die aus den USA übernommene Bezeichnung „coffee with a cop“).

Die Kampagne kam so gut an, dass es seit fünf Jahren in den USA jeweils am ersten Mittwoch im Oktober einen „Coffee with a Cop Day“ gibt. Inzwischen laufen solche Aktionen in allen 50 US-Bundesstaaten - und seit 2021 nun auch in NRW.

 

Coffee with a cop in Dormagen

Was also bereits seit dem letzten Herbst hierzulande in anderen Städten gut aufgenommen wurde, hatte nun auch in Dormagen Premiere. Zwischen 8 und 12 Uhr trudelten immer wieder Menschen ein, die hier einen Becher Kaffee und ein offenes Ohr der Gesetzeshüter für ihre Anliegen und Fragen vorfanden.

Doch nicht nur die Polizistinnen und Polizisten waren zu Beginn am Paul-Wierich-Platz anzutreffen: Auch Innenminister Herbert Reul sowie natürlich Landrat Hans-Jürgen Petrauschke als Leiter der Kreispolizeibehörde und auch der Dormagener Bürgermeister Erik Lierenfeld machten sich vor Ort ein Bild von dem neuen Angebot der Polizei NRW.

Das Angebot, mit einem Kaffee in der Hand einmal fragen zu können, was einen vielleicht schon länger beschäftigt, wurde sehr gut angenommen. Aber auch, wer ohne konkretes Anliegen plaudern wollte, war willkommen. Die anwesenden Kinder freuten sich derweil auch über die Gelegenheit, sich ein Polizeikrad einmal genauer anschauen zu können, denn auch dafür war genügend Zeit.

So zog auch der Landrat ein sehr positives Resumee und freute sich über die rege Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. „Wir hören zu und nehmen die Anliegen der Menschen ernst. Wann ist die Hemmschwelle schon einmal derart gering, in Ruhe mit einem Polizisten über das zu reden, was einem auf dem Herzen liegt? Wir möchten zeigen, dass in der Polizeiuniform ein Mensch steckt, mit dem man ganz normal und in Ruhe reden kann“, so der Landrat. 

Eine Übersicht über die einzelnen Termine (teils mit Bildern) finden Sie hier.


 

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