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Im Straßenverkehr gilt: mobil ohne Phone

Handyverbot
Im Straßenverkehr gilt: mobil ohne Phone
Die Polizei geht mit verstärkten Kontrollen gegen abgelenkte Fahrzeugführer vor.

Hand auf ’s Herz - Wer verlässt das Haus heute noch gerne ohne sein Mobiltelefon? In Zeiten ständiger Erreichbarkeit ist das Handy zum täglichen Begleiter geworden. Smartphones bieten zudem nützliche Dienste wie Navigation, Unterhaltung, Textkommunikation und vieles mehr.
Die Kehrseite des Trends spiegelt sich in der Unfallstatistik wider. Im Jahr 2014 stieg die Zahl der in Nordrhein-Westfalen im Straßenverkehr Getöteten auf 522. Das sind 41 mehr als im Jahr 2013, ein Anstieg um 8,6 Prozent.
Die Polizei sieht mit Sorge, dass Verkehrsteilnehmer sich zunehmend ablenken lassen. Studien zeigen, dass die Fahr- und Reaktionsleistungen bei der Benutzung von technischen Geräten, insbesondere Mobiltelefonen, deutlich beeinträchtigt werden.
Wer bei Tempo 50 den Blick für zwei Sekunden von der Straße abwendet, um zum Beispiel eine Textnachricht zu lesen oder eine Telefonnummer einzugeben, fährt knapp 30 Meter im Blindflug.
Aus diesen Gründen ahndet die Polizei sogenannte „Handyverstöße“ konsequent. Wer beim Autofahren sein Mobiltelefon benutzt und sei es nur, um eine Nachricht zu lesen, riskiert ein Bußgeld von 60 Euro und einen Punkt in Flensburg. Kommt es dadurch zum Unfall erhöht sich der Betrag und hinzu kommen die Kosten für den entstandenen Schaden. Aber auch Fahrradfahrer bittet die Polizei zur Kasse. 25 Euro werden fällig, wenn der Blick auf das Handy anstatt auf die Straße gerichtet ist.
Allein im Rhein-Kreis Neuss registriert die Polizei jährlich über 2000 Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit der Benutzung von Handys im Straßenverkehr.

Bei Verkehrsunfällen, mit zum Teil schwerwiegenden Folgen, kommt immer häufiger der Verdacht auf, dass die Ablenkung durch ein Mobiltelefon ursächlich gewesen sein könnten. In solchen Fällen stellt die Polizei das betreffende Gerät sicher, möglicherweise sogar als Beweis in einem folgenden Strafverfahren, wenn zum Beispiel ein Mensch bei dem Unfall verletzt wurde.
Fest steht: Kein Telefonat kann wichtig genug sein, um das eigene Leben oder das Leben anderer zu riskieren!

Schüler der Gesamtschule Mittelkreis im Kreis Kleve präsentierten zum Thema zwei Videos, die unter folgenden Links zu sehen sind:

Video Anna:

https://youtu.be/aL1s6sHW2Nk?list=PLfqqGzMZMJUCJgEBRfE4bh30zdRLgxtHg

Video Jonas:

https://youtu.be/Ewq1LhCzkgU?list=PLfqqGzMZMJUCJgEBRfE4bh30zdRLgxtHg