Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

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Polizei berät zum Einbruchsschutz - Tipps und Termine

Schieben Sie Einbrechern einen Riegel vor - Montagsberatung
Polizei berät zum Einbruchsschutz - Tipps und Termine
Schieben Sie Einbrechern einen Riegel vor!
„Riegel vor – Sicher ist sicherer“.

Christoph Kaiser, Uwe Wagensonner und Rainer Ippers vom Team der Kriminalprävention sind für Sie im Einsatz. Die Experten informieren über typische Vorgehensweisen der Täter und die besten Schutzmöglichkeiten. 

Beim Kommissariat für Kriminalprävention erhalten Bürgerinnen und Bürger kostenlose, herstellerneutrale Fachberatung zum Thema Sicherheitstechnik. Neben Präventionstipps ist auch eine Analyse von Schwachstellen an der eigenen Wohnung / dem eigenen Haus möglich. Setzen Sie sich gerne mit unseren technischen Beratern unter der Rufnummer 02131/300-0 in Verbindung. 

An folgenden Abenden, jeweils mittwochs um 18 Uhr, finden Vorträge in der Beratungsstelle an der Jülicher Landstraße 178, Neuss, statt. Diese dauern etwa 90 Minuten. Eine Anmeldung ist erforderlich.


30.10.2019

13.11.2019

27.11.2019

11.12.2019

15.01.2020

29.01.2020

12.02.2020

26.02.2020

11.03.2020

25.03.2020

 

Im Jahr 2018 lag die Zahl der angezeigten Wohnungseinbrüche (einschließlich Versuchstaten) im Rhein-Kreis Neuss bei 927, was einen Rückgang um 278 Fälle bedeutet (im Vergleich zum Jahr 2017). Die Fallzahlen zu den Wohnungseinbrüchen des Jahres 2018 in den einzelnen Kommunen:

• Dormagen:   123  (Vorjahr: 216)
• Grevenbroich:  125 (Vorjahr: 129)
• Jüchen:   43 (Vorjahr: 63)
• Kaarst:   110 (Vorjahr: 120)
• Korschenbroich: 55 (Vorjahr: 82)
• Meerbusch:  111 (Vorjahr: 144)
• Neuss:   341 (Vorjahr: 428)
• Rommerskirchen: 18 (Vorjahr: 23)

Trotz des Rückgangs in allen Kommunen des Rhein-Kreises Neuss, geht die Polizei weiterhin gezielt gegen Wohnungseinbrecher vor. Neben der Tatortaufnahme, Spurensuche, -sicherung und -auswertung sowie weiterer Ermittlungen setzt die Polizei insbesondere auf technische Prävention. Jeder kann durch Nachrüstungen an Fenstern und Türen selbst etwas tun, um Einbrechern das Leben so schwer wie möglich zu machen. Schieben Sie Einbrechern gemeinsam mit der Polizei einen Riegel vor. 

Die Polizei geht mit zivilen und uniformierten Streifen gegen Wohneinbrecher vor und jeder kann selbst die Sicherheit in den eigenen vier Wänden weiter verbessern.

Seien Sie aufmerksam und informieren bei aktuellen verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei (110).

•Wohnung sichern

•aufmerksam sein

•über 110 die Polizei alarmieren

 

Einbruchsprävention fängt an der eigenen Haustür an

Neben dem Einbau einbruchshemmender Technik an zum Beispiel Türen und Fenstern, kann man sich auch durch umsichtiges Verhalten davor schützen Opfer von Einbrechern zu werden.

Tipps:

  • „Einbrecher kommen nachts…“ weit gefehlt

Die Taten geschehen üblicherweise tagsüber, wenn niemand zu Hause ist. zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, am frühen Abend oder an den Wochenenden. In der dunklen Jahreszeit nutzen Einbrecher oft die frühe Dämmerung aus. Ist ein Haus, während dieser Monate unbeleuchtet, spricht viel dafür, dass die Bewohner nicht da sind.

 

  • Nachbarschaftshilfe schafft Sicherheit

Die Polizei kann nicht überall sein, um Straftaten zu verhindern. Doch Nachbarn, die einander helfen, gibt es fast immer. In einer aufmerksamen Nachbarschaft haben Einbrecher, Diebe und Betrüger kaum eine Chance. Vereinbaren Sie mit den Anwohnern Ihrer Straße, gegenseitig bewusst auf gefährdende und verdächtige Situationen zu achten. Achten Sie auf Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück und sprechen Sie sie an. Betreuen Sie die Wohnung länger abwesender Nachbarn, indem Sie z. B. den Briefkasten leeren. Es geht darum, einen bewohnten Eindruck zu erwecken. Alarmieren Sie bei Gefahr (Hilferufe, ausgelöste Alarmanlage) und in dringenden Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110.

 

  • Nicht den Helden spielen - 110 anrufen!

Vorsicht! Einbrecher wollen nicht entdeckt werden und vermeiden nach Möglichkeit jede Konfrontation. Wenn Sie einen Einbrecher bemerken: Stellen Sie sich ihm nicht in den Weg! Verständigen Sie stattdessen sofort die Polizei und geben Sie eine möglichst gute Beschreibung des Täters und seines eventuell eingesetzten Fluchtfahrzeugs.

 

  • Nicht zum „Einstiegshelfer“ werden

Erschweren Sie ungebetenen Gästen durch eine Einfriedung das Betreten Ihres Grundstücks. Mülltonnen, Gartenmöbel usw. eignen sich als Aufstiegshilfe. Sie sollten weggeschlossen oder z. B. mit einer Kette gesichert werden.

 

  • Sichere Verwahrung sichert Wertvolles

Lassen Sie Ihre Wertsachen zu Hause nicht offen herumliegen. Besonders wichtige Dokumente, wertvolle Sammlungen, Gold oder Schmuck, der nur selten gebraucht wird, sind am sichersten bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach aufgehoben. Sparbücher, Schmuck, Bargeld und Scheckformulare, die Sie im Haus behalten möchten, sollten Sie nicht in einer Kassette, sondern in einem Wertbehältnis aufbewahren. Das Wertbehältnis sollte versteckt eingebaut und fest verankert werden. Fertigen Sie zudem Bilder von besonders individuellen Wertgegenständen an, und heben Sie Kaufbelege etc. auf, für den Fall, dass es doch einmal zum Diebstahl der Stücke kommt.

 

Umfassende Tipps zum Einbruchsschutz erhalten Sie auch hier.

Treten Sie auch gerne mit unseren technischen Beratern auf der Bau- und Wohnmesse in Meerbusch in den Dialog und lassen Sie sich zum Thema Einbruchschutz beraten.