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Polizei berät zum Einbruchsschutz - Tipps und Termine

Telefonberatung KPO
Polizei berät zum Einbruchsschutz - Tipps und Termine
Schieben Sie Einbrechern einen Riegel vor oder: Warum Sie sich besonders in der dunklen Jahreszeit um das Thema „Einbruchsschutz“ kümmern sollten

 

2020 wurden im ersten Halbjahr 431 Wohnungseinbrüche im Rhein-Kreis Neuss angezeigt. Das ist ein Rückgang von mehr als 10 Prozent. Knapp die Hälfte dieser Taten blieb jedoch im Versuch stecken, weil Einbrecher an gut gesicherten Türen und Fenstern scheiterten oder von aufmerksamen Nachbarn und Anwohnern entdeckt wurden.

Die Fallzahlen zu den Wohnungseinbrüchen im ersten Halbjahr 2020 in den einzelnen Kommunen:

  • Dormagen 71 (Vorjahr: 69)
  • Grevenbroich 42 (Vorjahr: 54)
  • Jüchen 22 (Vorjahr: 22)
  • Kaarst 29 (Vorjahr: 66)
  • Korschenbroich 28 (Vorjahr: 20)
  • Meerbusch 69 (Vorjahr: 91)
  • Neuss 153 (Vorjahr: 146)
  • Rommerskirchen 17 (Vorjahr: 14)

Nach den Erfahrungen der Polizei achten die Täter auf Folgendes: Auf den ersten Blick lassen dunkle Wohnungen in der Dunkelheit erahnen, dass offensichtlich niemand zu Hause ist und die Einbrecher ungestört ihrer „Arbeit“ nachgehen können. Tipp: Licht schreckt Einbrecher ab! Nutzen Sie daher Zeitschaltuhren in Verbindung mit energiesparenden Lampen und lassen Sie so den Eindruck entstehen, Sie seien zu Hause.

Schützen Sie sich und machen Sie, gemeinsam mit der Polizei im Rhein-Kreis Neuss, Einbrechern das Leben schwer.

 

Vortrags-Angebot des Kriminalkommissariats Prävention und Opferschutz für die Menschen im Rhein-Kreis Neuss

Die Experten des Kriminalkommissariats Prävention und Opferschutz bieten kompetente und kostenlose Vorträge zum Einbruchschutz in der Beratungsstelle an.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger erfahren hier, wie sie ihr Zuhause sichern können, und werden herstellerneutral beraten.
Nutzen Sie das Beratungsangebot Ihrer Polizei und schieben Sie Einbrechern einen „Riegel vor!“.

An folgenden Abenden, jeweils mittwochs um 18 Uhr, finden Vorträge in der Beratungsstelle an der Jülicher Landstraße 178, Neuss, statt. Diese dauern etwa 90 Minuten. 

  • 08.12.2021
  • 15.12.2021
  • 12.01.2022
  • 26.01.2022 
  • 09.02.2022 
  • 23.02.2022 

Eine Anmeldung unter 02131 300-25518 oder 02131 300-25522 ist erforderlich.

+++ Aktuell (Stand 29.11.2021) +++

Aufgrund der pandemischen Lage finden ab sofort und bis auf Weiteres keine Gruppenberatungen mehr statt. Für Interessenten gibt es stattdessen die Möglichkeit, sich an den oben genannten Tagen in der Zeit von 15 bis 18 Uhr unter den Rufnummern 02131 300-25518 oder 02131 300-25522 telefonisch beraten zu lassen.

+++

 

Die Polizei geht mit zivilen und uniformierten Streifen gegen Eigentumsdelikte vor und jeder kann selbst die Sicherheit in den eigenen vier Wänden weiter verbessern.

Seien Sie aufmerksam und informieren bei aktuellen verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei (110).

• Wohnung sichern

• aufmerksam sein

• über 110 die Polizei alarmieren

 

Einbruchsprävention fängt an der eigenen Haustür an

Neben dem Einbau einbruchshemmender Technik, zum Beispiel an Türen und Fenstern, kann man sich auch durch umsichtiges Verhalten davor schützen, Opfer von Einbrechern zu werden.

Tipps:

  • „Einbrecher kommen nachts…“ - weit gefehlt

Die Taten geschehen üblicherweise tagsüber, wenn niemand zu Hause ist, zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, am frühen Abend oder an den Wochenenden. In der dunklen Jahreszeit nutzen Einbrecher oft die frühe Dämmerung aus. Ist ein Haus während dieser Monate unbeleuchtet, spricht viel dafür, dass die Bewohner nicht da sind.

 

  • Nachbarschaftshilfe schafft Sicherheit

Die Polizei kann nicht überall sein, um Straftaten zu verhindern. Doch Nachbarn, die einander helfen, gibt es fast immer. In einer aufmerksamen Nachbarschaft haben Einbrecher, Diebe und Betrüger kaum eine Chance. Vereinbaren Sie mit den Anwohnern Ihrer Straße, gegenseitig bewusst auf gefährdende und verdächtige Situationen zu achten. Achten Sie auf Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück und sprechen Sie sie an. Betreuen Sie die Wohnung länger abwesender Nachbarn, indem Sie z.B. den Briefkasten leeren. Es geht darum, einen bewohnten Eindruck zu erwecken. Alarmieren Sie bei Gefahr (Hilferufe, ausgelöste Alarmanlage) und in dringenden Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110.

 

  • Nicht den Helden spielen - 110 anrufen!

Vorsicht! Einbrecher wollen nicht entdeckt werden und vermeiden nach Möglichkeit jede Konfrontation. Wenn Sie einen Einbrecher bemerken: Stellen Sie sich ihm nicht in den Weg! Verständigen Sie stattdessen sofort die Polizei und geben Sie eine möglichst gute Beschreibung des Täters und seines eventuell eingesetzten Fluchtfahrzeugs.

 

  • Nicht zum „Einstiegshelfer“ werden

Erschweren Sie ungebetenen Gästen durch eine Einfriedung das Betreten Ihres Grundstücks. Mülltonnen, Gartenmöbel usw. eignen sich als Aufstiegshilfe. Sie sollten weggeschlossen oder z.B. mit einer Kette gesichert werden.

 

  • Sichere Verwahrung sichert Wertvolles

Lassen Sie Ihre Wertsachen zu Hause nicht offen herumliegen. Besonders wichtige Dokumente, wertvolle Sammlungen, Gold oder Schmuck, der nur selten gebraucht wird, sind am sichersten bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach aufgehoben. Sparbücher, Schmuck, Bargeld und Scheckformulare, die Sie im Haus behalten möchten, sollten Sie nicht in einer Kassette, sondern in einem Wertbehältnis aufbewahren. Das Wertbehältnis sollte versteckt eingebaut und fest verankert werden. Fertigen Sie zudem Bilder von besonders individuellen Wertgegenständen an, und heben Sie Kaufbelege etc. auf, für den Fall, dass es doch einmal zum Diebstahl der Stücke kommt.

 

Umfassende Tipps zum Einbruchsschutz erhalten Sie auch hier.

 

 

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