Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

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Polizei berät zum Einbruchsschutz - Tipps und Termine

Beratungstermine des KK Kriminalprävention und Opferschutz
Polizei berät zum Einbruchsschutz - Tipps und Termine
Schieben Sie Einbrechern einen Riegel vor!
„Riegel vor – Sicher ist sicherer“.

Im Jahr 2017 blieben nahezu 50 Prozent aller Wohnungseinbrüche im Rhein-Kreis Neuss im Versuchsstadium stecken – nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Nutzen Sie daher das kostenlose Beratungsangebot der erfahrenen Kriminalbeamten und sichern Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung. Die Polizei geht mit zivilen und uniformierten Streifen gegen Wohneinbrecher vor und jeder kann selbst die Sicherheit in den eigenen vier Wänden weiter verbessern. Schieben Sie Einbrechern gemeinsam mit der Polizei einen Riegel vor.

Seien Sie aufmerksam und informieren bei aktuellen verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei (110).

•Wohnung sichern

•aufmerksam sein

•über 110 die Polizei alarmieren

 

Einbruchsprävention fängt an der eigenen Haustür an

Neben dem Einbau einbruchshemmender Technik an zum Beispiel Türen und Fenstern, kann man sich auch durch umsichtiges Verhalten davor schützen Opfer von Einbrechern zu werden.

Tipps:

  • „Einbrecher kommen nachts…“ weit gefehlt

Die Taten geschehen üblicherweise tagsüber, wenn niemand zu Hause ist. zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, am frühen Abend oder an den Wochenenden. In der dunklen Jahreszeit nutzen Einbrecher oft die frühe Dämmerung aus. Ist ein Haus, während dieser Monate unbeleuchtet, spricht viel dafür, dass die Bewohner nicht da sind.

 

  • Nachbarschaftshilfe schafft Sicherheit

Die Polizei kann nicht überall sein, um Straftaten zu verhindern. Doch Nachbarn, die einander helfen, gibt es fast immer. In einer aufmerksamen Nachbarschaft haben Einbrecher, Diebe und Betrüger kaum eine Chance. Vereinbaren Sie mit den Anwohnern Ihrer Straße, gegenseitig bewusst auf gefährdende und verdächtige Situationen zu achten. Achten Sie auf Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück und sprechen Sie sie an. Betreuen Sie die Wohnung länger abwesender Nachbarn, indem Sie z. B. den Briefkasten leeren. Es geht darum, einen bewohnten Eindruck zu erwecken. Alarmieren Sie bei Gefahr (Hilferufe, ausgelöste Alarmanlage) und in dringenden Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110.

 

  • Nicht den Helden spielen - 110 anrufen!

Vorsicht! Einbrecher wollen nicht entdeckt werden und vermeiden nach Möglichkeit jede Konfrontation. Wenn Sie einen Einbrecher bemerken: Stellen Sie sich ihm nicht in den Weg! Verständigen Sie stattdessen sofort die Polizei und geben Sie eine möglichst gute Beschreibung des Täters und seines eventuell eingesetzten Fluchtfahrzeugs.

 

  • Nicht zum „Einstiegshelfer“ werden

Erschweren Sie ungebetenen Gästen durch eine Einfriedung das Betreten Ihres Grundstücks. Mülltonnen, Gartenmöbel usw. eignen sich als Aufstiegshilfe. Sie sollten weggeschlossen oder z. B. mit einer Kette gesichert werden.

 

  • Sichere Verwahrung sichert Wertvolles

Lassen Sie Ihre Wertsachen zu Hause nicht offen herumliegen. Besonders wichtige Dokumente, wertvolle Sammlungen, Gold oder Schmuck, der nur selten gebraucht wird, sind am sichersten bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach aufgehoben. Sparbücher, Schmuck, Bargeld und Scheckformulare, die Sie im Haus behalten möchten, sollten Sie nicht in einer Kassette, sondern in einem Wertbehältnis aufbewahren. Das Wertbehältnis sollte versteckt eingebaut und fest verankert werden. Fertigen Sie zudem Bilder von besonders individuellen Wertgegenständen an, und heben Sie Kaufbelege etc. auf, für den Fall, dass es doch einmal zum Diebstahl der Stücke kommt.

 

 

Als Ansprechpartner zum Einbruchschutz stehen Ihnen die Experten Kriminaloberkommissar Uwe Wagensonner (Telefon: 02131 300-25512) und Kriminalhauptkommissar Christoph Kaiser (Telefon: 02131 300-25516) zur Verfügung.
 

Umfassende Tipps zum Einbruchsschutz erhalten Sie auch hier